Einfach anfangen!

Yoga ist eine mehrere tausend Jahre alte, aus Indien stammende Lehre, die ursprünglich v.a. Philosophie, Atemtechniken und Meditation beinhaltete. Erst ungefähr im ersten Jahrtausend nach Christus entwickelte man die heute sehr bekannten Körperübungen (Asanas). Hatha-Yoga als populärste Form des Yogas verbindet diese Körperübungen mit Atempraxis (Pranayama), Meditation und Yogaphilosophie. Deshalb ist Yoga auch weit mehr als Gymnastik. Yoga beeinflusst das Nervensystem, die Muskulatur, den Kreislauf, die Atmung und das Hormonsystem, da es sich mit dem Energiefluss im Menschen befasst. Yoga schenkt uns auf der körperlichen und geistigen Ebene mehr Stärke und Stabilität, aber auch mehr Flexibilität. Yoga lässt uns rundum wohl fühlen.

„Für Yoga bin ich zu ungelenkig!“ – das höre ich oft von Anfängern, die sich für Yoga interessieren. Das ist aber genauso unlogisch wie das Laufen nicht zu lernen, weil wir nicht gleich einen Marathon schaffen. Yoga macht beweglich - im Körper und im Kopf. Und das gilt für alle Menschen!

Für Yoga Anfänger ist Anusara Yoga ideal, weil Anusara Yoga sehr viel Wert legt auf eine genaue und korrekte Ausführung der Übungen. So können sich Fehler erst gar nicht einschleichen. Die genaue Ausrichtung der Yogastellungen ist auch ein entscheidender Unterschied zu anderen Yogastilen. In meine Kurse kommen viele Menschen, die erfahren haben, dass die sehr fließenden, dynamischen Yogarichtungen ihnen nicht mehr guttun und nach mehrjähriger Yogapraxis eher zu Verletzungen und Verschleißerscheinungen führen.

Dennoch kann Yoga anstrengend sein. Viele Anfänger wundern sich, dass sie bei meinen Yogastunden ins Schwitzen kommen. Schwitzen ist gut, denn es reinigt den Körper. Deshalb darfst du in meinen Yogastunden auch Wasser trinken, um diesen Reinigungsprozess zu unterstützen.

Bei aller Anstrengung ist Yoga aber kein Wettbewerb – das ist besonders wichtig, wenn Anfänger mit Fortgeschrittenen gemeinsam praktizieren. Die Begeisterung für Yoga soll nicht mit übertriebenem Ehrgeiz verwechselt werden. Dennoch möchte ich v.a. Anfängern vermitteln, ihre Grenzen auszutesten, denn diese Grenzen existieren häufig nur in unserem Kopf. Die genaue Ausrichtung kombiniert mit bewusstem Atem lässt auch Anfänger fordernde Stellungen mit Leichtigkeit erleben: „Dein Körper kann mehr als du glaubst!“ – das ist eine sehr befreiende Erfahrung, die unseren Geist und unsere Emotionen erfasst.

Mitbringen solltest du eine bequeme Sporthose und ein T-Shirt. Yoga wird barfuß praktiziert. Für die Entspannung am Ende der Stunde sind warme Socken sehr angenehm. Ich empfehle auch noch ein kleines Handtuch und eine Flasche Wasser (bitte keine Glasflasche). Yogamatten stehen in den Yogastudios kostenlos zur Verfügung. Du kannst aber gerne deine eigene Matte mitbringen.

Vor dem Yoga sollte man vorher 2 Stunden nichts essen.

Das sagen Teilnehmer zu meinenn Kursen...